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Trendbericht: Recycling

Recycling ist keine Erfindung der letzten Jahre. Schon vor hunderten Jahren wurden kostbare Stoffe wie Eisenteile, Altpapier und Fasern aus Altkleidern wiederverwertet. In den 1970er Jahren wurden Umweltschutz und Abfallvermeidung zum offiziellen Aufgabengebiet der Bundesrepublik Deutschland erklärt und es folgten diverse Verordnungen wie das Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz und das Duale System Deutschland (Grüne Punkt). Nicht zuletzt dank des Pfandsystems und der hohen Nachfrage nach Recyclingpapier ist Recycling mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Allerdings herrschen besonders in Mode und anderen Bereichen noch immer Nachholbedarf. Denn die Erkenntnis, dass Recycling nicht nur nützlich und kostensparend, sondern auch wunderschön sein kann, dringt nur langsam durch. Wir sind immer wieder begeistert, welch tolle Produkte aus Kupfer-, Messing-, Silber- oder Gold-Resten, aus Abfällen der Textilindustrie, alten Jeans und Plastikmüll gefertigt werden. Beweise gefällig? ;-)

Wild Fawn beispielsweise stellt filigranen Schmuck in geometrischen, klaren Formen aus recyceltem Silber und Gold her. Dabei fertigt das kleine Schmucklabel aus England alle Stücke von Hand. Gleiches gilt für die handgefertigten Ketten aus recyceltem Silber von KIND Jewellery und die einzigartigen Kupfer- und Messing-Stücke aus wiederverwendeten Industriematerialien von Fremdformat. Auch das finnische Label Finarte verwendet für seine edlen Teppiche Baumwolle und Polyester aus Restbeständen der indischen Textilindustrie. MUD Jeans wiederum stellt aus den alten Jeans seiner Kunden neue Jeans und Pullover her. Dafür werden ausgetragene Jeans in Stücke geschnitten, geschreddert und mit frischer Baumwolle aus BCI und GOTS zertifizierten Fabriken gemischt, um neues Garn herzustellen. Und das amerikanische Naturseifen- und Biokosmetik-Label Dr. Bronner‘s füllt alle Seifen und Lotionen ausschließlich in Flaschen aus recyceltem Plastik ab. Wieder andere Labels verwenden bei der Produktion keine recycelten Materialien, achten aber darauf, dass ihre Produkte recyeclbar sind. Zu diesen Herstellern gehört Hobo Soy Candles, deren Diffuser und Duftkerzen aus Sojawachs in stilvollen Gläsern mit Schraubverschluss daherkommen, die ganz leicht wiederverwendet werden können, wenn die Kerze heruntergebrannt oder das Duftöl aufgebraucht ist.

Was alle diese Produkte gemeinsam haben? Sie sind stylisch, hochwertig, zeitlos und einzigartig und sehen nicht „öko“ aus, obwohl sie genau das sind.

Wir finden: Recycling – und das in allen Bereichen – ist eine riesen Chance, die es zu nutzen gilt. Eine Wiederverwertung von Materialien, die andernfalls auf dem Müll landen würden, ist definitiv eine wichtige und richtige Antwort (neben weiteren natürlich) auf die große Frage, wohin mit unserem Müll.

Habt ihr weitere Ideen, was wir neben Recycling noch tun können, um Müll zu vermeiden?

Tags: Recycling
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